Die Objektorientierung hatte versprochen, die Entwicklung von Softwaresystemen zu verbessern. Aber was ist daraus geworden? Technical debt, brownfield, legacy code belasten die meisten Projekte – allerdings nicht trotz sondern eher wegen ihrer Objektorientierung. Es ist Zeit, das vorherrschende Paradigma zu hinterfragen.  Im Workshop lernen die Teilnehmer eine radikale Objektorientierung kennen. Radikal, weil sie zurückgeht an die Wurzeln. Dort findet sich nämlich das zentrale Merkmal für Objektorientierung, das lange vergessen wurde: Messaging. Messaging ist der Schlüssel zu vielen Tugenden guten Softwaredesigns wie Entkopplung, Testbarkeit, Kapselung, klaren Verantwortlichkeiten und sogar agilem Vorgehen. Die Teilnehmer lernen die wesentlichen Prinzipien radikaler Objektorientierung kennen und wenden sie in mehreren Beispielprojekten an. Und sie erfahren, wie ein Umgang mit Anforderungen aussehen muss, um die radikale Objektorientierung nahtlos in agiles Vorgehen einzubetten.

Anforderungen für Teilnehmer: Eigenes Notebook mit vorinstalliertem Visual Studio, optional Git (mit Github Client).