Ob als WPF-Einsteiger oder praxiserprobter WinForms-Umsteiger wissen Sie sicherlich: Die Lernkurve für WPF ist steil. Durch zusätzliche äußere Einflüsse wie Zeitdruck kann schnell Chaos entstehen und mancher Workaround verbleibt schließlich im Produktivcode: Seien es konfuser Code-Behind, ViewModels mit Visibility-Eigenschaften oder stark verschachtelte UserControls, die voller Hoffnung untypisiert auf ihren DataContext greifen. In dieser Session lernen Sie anhand praxisorientierter Beispiele wie man typische WPF-Anti-Patterns und Missverständnisse sowie deren negative Auswirkungen auf die MVVM-Architektur vermeidet. Mit Best Practices aus dem Projektalltag wird dargestellt, wie man unverständliche Code-BehindKonstrukte vermeidet und gut wartbare sowie ästhetisch ansprechende Software formt. Als Teilnehmer sollten Sie anschließend in Ihrem Erste Hilfe-Kasten Techniken wie AttachedProperties, Behaviors und gängige MVVM-Hilfsmittel vorfinden, um mit neuer Begeisterung Ihr eigenes Projekt verbessern zu können.

Technische Anforderungen:

  • Man braucht keine spezielle Hardware. Nur einen gängigen, mittelmäßigen Arbeitsrechner.
  • Da es sich um C# und WPF handelt, setze ich voraus, dass der Rechner ein Windows-Rechner ist (ab Windows 7).
  • Als Softwareanforderung braucht man Visual Studio >= 2013. Wenn ein Entwickler aufgrund seiner Profession bereits eine Lizenz und die Software besitzt ist für ihn nichts zu tun. Hat jemand noch kein Visual Studio, wäre als Voraussetzung die Visual Studio 2015 Community Edition (für solche Zwecke ja kostenlos einsetzbar) zu installieren.