Die Softwareentwicklung muss ständig Versprechen abgeben. Leider hält sie diese Versprechen aber nur selten. Das Vertrauen in die Softwareentwicklung im Hinblick auf Budgettreue und Qualität ist daher verständlicherweise gering. Kunden kommt die Softwareentwicklung immer wieder sperrig, zäh, ja divenhaft vor. Das ist umso misslicher, als die Softwareentwicklung sich doch sehr bemüht, ihre Versprechen zu halten. Was läuft da schief?
Den Problemen liegen Missverständnisse und falsche Vorstellungen zugrunde. Softwareentwicklern ist unklar, was sie überhaupt versprechen können. Kunden schätzen die Art der Arbeit der Softwareentwicklung falsch ein. Und beide Seiten haben nur wenig Vorstellung davon, wie die Qualität der wesentlichen Anforderung „Wandelbarkeit“ überhaupt gemessen werden kann.
Doch zum Glück gilt auch hier: Gefahr erkannt, Gefahr gebannt. In seiner Keynote vermittelt Ralf Westphal pointiert drei simple Schemata, um die Softwareentwicklung auf verlässliche Füße zu stellen. Denn nicht weniger als 100% aller Versprechen zu halten, muss das Ziel sein.